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Kontakt:

DIE LINKE Kreisverband Duisburg    

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Tel.: 02 03 / 98 52 41 99
Fax: 02 03 / 930 86 94

E-Mail: kreisverband(at)dielinke-du.de

Sprechzeiten:

Montags    13:00 - 17:00 Uhr
Mittwochs  14:00 - 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung


Sozialberatung für Erwerbslose und Arbeitnehmer/Hilfe für Hartz IV-Betroffene :

DIE LINKE Kreisverband Duisburg:

Neu: Ab 29.1.2014, jeden Mittwoch von 10-13 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Hotline: 0177/26 86 512

Bitte bringen Sie die kompletten Unterlagen mit

Sozialberatung E.h.E. e.V.:
(Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.)

Jeden Donnerstag von 14 - 17 Uhr, Flurstr. 31, 47057 Duisburg
Bei Solidarität International (S.I.) klingeln
Bitte bringen Sie Ihre kompletten Unterlagen mit.

 
22. Dezember 2015

Jahresrückblick des Kreisverbandes

Jahrescollage Die Linke.Duisburg

Jahrescollage Die Linke.Duisburg

Liebe Genossinnen und Genossen,

Symphatisanten und Freunde,

 

auch wenn viele Menschen Jahresrückblicke kaum noch ertragen können, wollen wir vom Kreisvorstand trotzdem ein kurzes Resümee ziehen über das Jahr 2015.

 

Wie man auch in der Collage ersehen kann, waren es sehr viele Themen die uns durch das Jahr begleitet und beschäftigt haben, wenn auch nicht alle aufgezeigt sind. Die Aufzählung der Themen und Aktionen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Kreisverband gab es eine Vielzahl von Veranstaltungen und es war über das Jahr gesehen sehr viel Aktivität vorhanden.

 

Allen beteiligten Mitgliedern und Gästen danken wir für ihr Interesse und ihre Teilnahme. Und natürlich den Beteiligten für die Organisation und Mithilfe.

Zu Beginn des Jahres ging es los mit den "Spaziergängen" der sogenannten Pegida-Bewegung "besorgter MitbürgerInnen", wo es im Verlaufe des Jahres  ziemlich schnell klar geworden ist, dass sich die fahnenschwenkenden besorgten PatriotInnen durch die Bank nur noch aus bekannten Kadern rechter Gruppierungen und Parteien aus ganz NRW zusammen setzen, die sich ausgerechnet nach dem Scheitern in Köln, Düsseldorf und anderen Städten Duisburg als letztes Aufmarschgebiet in NRW ausgesucht haben. Seit Ende November erreichten diese "Spaziergänge" ihre traurigen Höhepunkte, als die rechte Gruppierung Hooligans gegen Salafisten, kurz HoGeSA, massiv zu diesen Demonstrationen mobilisierten und es zu Gewaltakten am Hauptbahnhof gekommen ist, die sowohl sehr massiv von der Polizei, aber auch von einem kleinen Teil der GegendemonstrantInnen ausgingen und von Hogesa geschürt wurden durch übelste nicht geahndete Provokationen, wie z.b. des Zeigens des Hitlergrusses.

Hier gilt es zu Hinterfragen, ob dieses dem Faktum zu verdanken ist, dass sich im Gegensatz zu anderen Kommunen in Duisburg der Gegenprotest in Grenzen gehalten hat, auf wenige AkteurInnen stützte und Pegida dadurch erst ermutigt wurde, unsere Stadt als letzte Bastion auszurufen und hier hin zu mobilisieren. Auch weil Pegida und die rechten Gruppen und Parteien hier scheinbar Narrenfreiheit geniessen und nicht trotz wöchentlicher Hetzreden und anderer Nettigkeiten ansatzweise strafrechtlich belangt wurden und hier ungehindert auf- und durchmarschieren durften.

Leider kommt "Pegida" schon am 04.01.2016 auf den Portsmouthplatz zurück. Dieses Thema wird uns also auch weiterhin im Jahre 2016 begleiten. Der Kreisverband plant ab Januar außer der obligatorischen! Demoteilnahme aber auch andere Aktionsformen gegen "Pegida" und rechte, rassistische Hetze. Lasst euch überraschen.

Ebenfalls seit Januar konnten wir aus Duisburg beobachten, wie sich trotz des Wahlsieges unserer Schwesternpartei Syriza in Griechenland die erpresserische neoliberale Austeritätspolitik der EU-Troika und der "schwarzen Null" Schäuble mit allen Folgen der Verelendung weiter durchgesetzt hat. Mitglieder des Kreisverbandes konnten in Thessaloniki bei einem Besuch sich selber ein Bild dieser sozial verheerenden Politik verschaffen. Seit dem Frühjahr waren GenossInnen aktiv dabei über den gegründeten Arbeitskreis Internationalismus in einen übergreifenden Duisburger Bündnis "Griechenlandsolidarität" engagiert mitzuarbeiten. Es wurden u.a. Medikamente und Spenden gesammelt, aber auch
Kontakte nach Griechenland geknüpft.

Ebenfalls mit Griechenland verknüpft ist das Thema "Flüchtlingskrise".
GenossInnen konnten hier auf u.a. auf Lesbos beobachten, wie Geflüchtete dort unter erbärmlichen Umständen in Auffanglagern unterkommen. Für Duisburg ist dieses Thema wichtig, weil sich bereits vor Pegida massive Proteste in Rheinhausen zeigten, hier gegen Sinti und Roma und sog. "Wirtschaftsflüchtlinge", aber auch gegen das "Landesasyl" in Neumühl rassistisch Stimmung gemacht wurde.
Unsere Stadt steht hier vor gewaltigen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Seit Sommer diesen Jahres ist die Situation immer dramatischer geworden.

Viele Genossinnen und Genossen haben sich in der Flüchtlingshilfe engagiert und arbeiten aktiv und mit viel Herz bereits in Gruppen mit, die auch tatsächlich konkrete Hilfestellungen anbieten und organisieren. Wir möchten uns an dieser Stelle für die nicht parteigebundene Unterstützung bei unseren Mitgliedern und den anderen Menschen bedanken, die nicht nur reden, sondern auch helfen!

Was war sonst noch los im Jahre 2015?

Im März stand zunächst der Internationale Frauentag an, der vom Kreisverband wie jedes Jahr durch eine Blumenverteilaktion gewürdigt worden ist. Am 25.11., am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, haben wir ebenfalls ein kleines Zeichen gegen sexualisierte Gewalt gesetzt.

Ab April stand das Thema Frieden auf den Programm. Wir nahmen am Ostermarsch und anderen Aktivitäten teil, den wir dann programmatisch im Herbst, den wir "Friedensherbst" nannten, durch die Teilnahme an vielen Demonstrationen und Veranstaltungen aufgenommen haben. U.a. beteiligten wir uns an der Demonstration gegen den Nato-Stützpunkt am 03.10. in Kalkar, an der auch Sahra Wagenknecht als Rednerin teilgenommen hat. Das Thema ist nicht erst seit den Attentaten in Paris
und die Bundestagsentscheidung die Bundeswehr in Mali und Syrien einzusetzen, und absehbar vielleicht auch bald in Libyen, aktueller denn je. Am 04.12., dem Tag der Entscheidung der großen Koalition, hielten wir eine Friedensmahnwache am Hauptbahnhof ab. In 2016 werden wir uns auch hier in Duisburg weiter für den Frieden einsetzen.

Im Mai hatten wir eine Kundgebung zum Thema "Freihandelsabkommen" auf dem König-Heinrichplatz mit unserem Europaabgeordneten Fabio De Masi und anderen Aktivisten die sich gegen TTIP, TISA, CETA und Co. einsetzen. Wir haben hierzu weitere Veranstaltungen durchgeführt und andere Kampagnen unterstützt.

Den Höhepunkt dieser Proteste stellte die Teilnahme vieler Mitglieder des Kreisverbandes an der Großdemonstration in Berlin am 10.10.2015 dar. Geschätzt bis zu 250000 Menschen, die  Organisatoren sprechen sogar von 300000 Personen, nahmen an diesen beeindruckenden Protestmarsch teil.

Im August besuchte Kanzlerin Merkel die "No-Go-Area" Marxloh. Wir haben uns mit einer Demonstration an der Begrüßung beteiligt und versucht auf die Unterfinanzierung und andere soziale Probleme in unserer Kommune hinzuweisen, die in der stattfindenden "Jubelveranstaltung" mit ausgewählten Gästen nicht in dieser klaren Form zur Sprache gekommen sind.

Das ganze Jahr über und auch nächstes Jahr, in Hinblick auf die Landtagswahl und die Bundestagswahl in 2017, begleitete und begleitet uns die Kampagne "Das muss drin sein", mit vielen Aktionen und Veranstaltungen zu den vielen Teilthemen der Kampagne, hin zu einer
sozial gerechteren Gesellschaft, sind wir aktiv geworden und werden die Kampagne schon ab Ende Januar 2016 fortsetzen.

Es gäbe noch eine Vielzahl mehr an Aktionen, Themen und Veranstaltungen die der Kreisverband und auch die Ortsvereine durchgeführt haben und die erwähnt werden müssten, aber dafür fehlt der Platz.

Wir wollen abschliessend noch auf unser Sommerfest in Hochfeld hinweisen, welches gut besucht wurde und auch sehr gut auf- und angenommen worden ist. Und unsere Jahresabschlussfeier mit einem Vortrag mit anschliessender Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko. Einleitend wurde aus aktuellen Gründen über den
Bundeswehreinsatz in Syrien gesprochen und diskutiert, im Hauptteil ging es dann aber über die aktuelle Entwicklung und den Stand in Griechenland, nach dem "vermeintlichen" Einbruch Syrizas vor der Troika.

Und nicht zuletzt wollen wir die vielen spontanen Aktionen, die vielen Infotische, die kurzfristigen Veranstaltungen zu akuten aktuellen Themen, die Flyer- und Zeitungsverteilaktionen, und vieles mehr, erwähnen. Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle Mitglieder für
euer Engagement und eure Motivation!

Es war ein bewegendes und "spannendes" Jahr. Viele der genannten Themen werden auch in 2016 auf der Agenda stehen. Wir hoffen, euch auch nächstes Jahr wieder aktiv und engagiert zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und erhoffen uns ebenso eine aktive Mitarbeit im Kreisverband.

Falls ihr Anregungen, Kritik, Wünsche, usw. habt, lasst es uns bitte wissen. Die nächste Mitgliederversammlung ist am 13.01.2016. Wir sind in der Woche ab dem 04.01. wieder für euch erreichbar.

An anderer Stelle wurden schon Grüße für die Weihnachtstage und ein guter Rutsch in das neue Jahr ausgesprochen, die wir an dieser Stelle noch einmal wiederholen möchten.

Bis nächstes Jahr.

Venceremos compañeras et compañeros
Euer Kreisvorstand Die Linke.Duisburg