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Kontakt:

DIE LINKE Kreisverband Duisburg    

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Tel.: 02 03 / 98 52 41 99
Fax: 02 03 / 930 86 94

E-Mail: kreisverband(at)dielinke-du.de

Sprechzeiten:

Montags    13:00 - 17:00 Uhr
Mittwochs  14:00 - 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung


Sozialberatung für Erwerbslose und Arbeitnehmer/Hilfe für Hartz IV-Betroffene :

DIE LINKE Kreisverband Duisburg:

Neu: Ab 29.1.2014, jeden Mittwoch von 10-13 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Hotline: 0177/26 86 512

Bitte bringen Sie die kompletten Unterlagen mit

Sozialberatung E.h.E. e.V.:
(Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.)

Jeden Donnerstag von 14 - 17 Uhr, Flurstr. 31, 47057 Duisburg
Bei Solidarität International (S.I.) klingeln
Bitte bringen Sie Ihre kompletten Unterlagen mit.

 
26. April 2014

Gewerkschafter Willy Schmidt erfährt späte Ehrung

„Spät, aber nicht zu spät wird der Widerstandskämpfer und KZ-Häftling Willy Schmidt geehrt, indem der Vorplatz des Bezirksamts Süd seinen Namen tragen soll“ erklärt Edith Fröse, Kreissprecherin der Partei DIE LINKE Duisburg. „Wir begrüßen diese Entscheidung der Bezirksvertretung, die auf Initiative unseres Bezirksvertreters Mirze Edis zustande gekommen ist. Willy Schmidt, ein unbeugsamer Antifaschist, der in den Konzentrationslagern Lichtenburg und Buchenwald sein Leben riskierte, wird mit der Namensgebung für den Platz im wahrsten Sinne des Wortes ein Denkmal gesetzt. Aktuell ist es auch eine symbolische Geste gegen jene Kräfte, die am 1. Mai mit faschistischen Parolen in unsere Stadt kommen, um ihre braune Ideologie zu verbreiten“ so Fröse weiter.

„Willy Schmidt, 1911 in Duisburg geboren, gelernter Drucker, Gewerkschaftsmitglied seit 1925 war aktiv in der SPD, die er aus Enttäuschung wegen deren Zustimmung zur Aufrüstung und der Tolerierung der Brüningschen Notverordnung verließ und Mitglied der KPD wurde. Von 1934 bis zum 11. April 1945 musste er Haft und KZ-Folter erleiden. Im KZ Buchenwald

war er an der Organisation der Selbstbefreiung der Häftlinge beteiligt. Danach kehrte er nach Duisburg zurück, baute die Gewerkschaft mit auf. Er war ein Jahr Parteisekretär der KPD und Mitglied des Entnazifierungsausschusses in Duisburg. Später trat er wieder der SPD bei. Seine letzte Rede in Duisburg hielt er am Antikriegstag 2001 im überfüllten Sitzungssaal des Rathauses aus Anlass seiner Ehrung zu seinem 90. Geburtstag. Damals sagte er „Wir stehen zu dem unabänderbaren Ziel, auf das wir gemeinsam geschworen haben: Eine Welt zu errichten ohne Ausbeutung und Arbeitslosigkeit, ohne Unterdrückung und Krieg.“ (Die Rede im Wortlaut hier…)