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Kontakt:

DIE LINKE Kreisverband Duisburg    

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Tel.: 02 03 / 98 52 41 99
Fax: 02 03 / 930 86 94

E-Mail: kreisverband(at)dielinke-du.de

Sprechzeiten:

Montags    13:00 - 17:00 Uhr
Mittwochs  14:00 - 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung


Sozialberatung für Erwerbslose und Arbeitnehmer/Hilfe für Hartz IV-Betroffene :

DIE LINKE Kreisverband Duisburg:

Neu: Ab 29.1.2014, jeden Mittwoch von 10-13 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Hotline: 0177/26 86 512

Bitte bringen Sie die kompletten Unterlagen mit

Sozialberatung E.h.E. e.V.:
(Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.)

Jeden Donnerstag von 14 - 17 Uhr, Flurstr. 31, 47057 Duisburg
Bei Solidarität International (S.I.) klingeln
Bitte bringen Sie Ihre kompletten Unterlagen mit.

 
28. Juni 2017

28.06. Pressemitteilung: „Polizeigewalt und Tumult in Bruckhausen verlangen nach Aufklärung“

Duisburger LINKE über Übergriffe der Polizei in Bruckhausen und Äußerungen des OB schockiert.

 

„Hier haben die Pressestelle der Polizei und der Noch- OB Link den RassistInnen Schützenhilfe geleistet“, empört sich Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Duisburg „Unreflektiert wurde die Meldung über ein Tumultdelikt an die Presse gegeben und der Auflauf von 250 aufgebrachten Nachbarn von einem Parteifreund von Link, etwaige Migrationsgeschichte reduziert. Das nun an die Öffentlichkeit gelangte vermutbare Fehlverhalten des Polizeibeamten wurde ignoriert. Als Folge wird der Vorfall von Rechten in den sozialen Medien ausgeschlachtet. Sören Link spaltet hier die Stadtgesellschaft und arbeitet so gegen ganze Stadtteile. Eine Stadt für Alle kann unter diesem OB nicht entstehen.“

Am Sonntagabend ist es nach einer Verkehrskontrolle, so die Polizei, zu Tumultdelikten gekommen. Im Nachgang hat Sören Link die Nachbarschaft als asozial bezeichnet. Währenddessen sind Handyvideos von dem Vorfall im Netz verbreitet worden, wie ein Polizeibeamter den Falschparker von hinten würgt. Im Hausflur soll der Mann dann noch von Polizeibeamten unter anderem durch Tritte gegen den Kopf misshandelt worden sein.


„Jeder Mensch, der ein bisschen Anstand hat und überzogene Gewalt sieht, versucht dem Opfer von Gewalt zu helfen. Hinzu kommt das Gaffer-Symptom, das auf Autobahnen zu Staus führt. Daraus entsteht eine Dynamik, die überall zu einem solchen Auflauf geführt hätte. Dieses Tumultdelikt und vermutlich viele andere sind eine direkte Folge, der völlig kontraproduktiven >Null-Toleranz-Strategie<“, ergänzt Hirtz „Wir müssen mal ernsthaft darüber reden, wie Tumultdelikte verhindert werden. Dazu müsste es Deeskalationstrainings für Polizeibeamte geben, sowie verlorenes Vertrauen in die Polizei wieder hergestellt werden. Denn ganze Stadtviertel scheinen die Polizei nicht als Beschützer, sondern als alltägliche Bedrohung zu erleben. Dazu schlagen wir eine deutliche Aufstockung der Bezirksbeamten, die in ihrem Bereich bekannt und geschätzt sind, aber auch die Kennzeichnungspflicht vor.


Auch Fehltritte der Polizei müssen juristisch verfolgt werden. Wir fordern eine umfassende Aufklärung der Vorfälle und wünschen allen Geschädigten dieses Vorfalls eine schnelle Genesung.“

Pressemitteilung als PDF...