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Kontakt:

DIE LINKE Kreisverband Duisburg    

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Tel.: 02 03 / 98 52 41 99
Fax: 02 03 / 930 86 94

E-Mail: kreisverband(at)dielinke-du.de

Sprechzeiten:

Montags    13:00 - 17:00 Uhr
Mittwochs  14:00 - 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung


Sozialberatung für Erwerbslose und Arbeitnehmer/Hilfe für Hartz IV-Betroffene :

DIE LINKE Kreisverband Duisburg:

Neu: Ab 29.1.2014, jeden Mittwoch von 10-13 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Hotline: 0177/26 86 512

Bitte bringen Sie die kompletten Unterlagen mit

Sozialberatung E.h.E. e.V.:
(Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.)

Jeden Donnerstag von 14 - 17 Uhr, Flurstr. 31, 47057 Duisburg
Bei Solidarität International (S.I.) klingeln
Bitte bringen Sie Ihre kompletten Unterlagen mit.

 
2. Dezember 2015

Druck machen für den Klimaschutz Duisburg: 5. Dezember 2015, 5 vor 12 Uhr

In Paris tagt die 21. Klimakonferenz. Sie zielt zum ersten Mal darauf ab, das Ziel, die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten als ein rechtlich verbindliches, allgemeines Abkommen abzuschließen. Diese verbindliche Festlegung wäre das späte, aber folgerichtige Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen.

Das Klimabündnis Niederrhein ruf zu Aktionen auf, an denen sich auch die LINKE. Duisburg beteiligt.

 

Ort: Duisburg Innenstadt, Düsseldorfer Str./Ecke Börsenstraße.

 

Nur Druck auf die Regierungen wird den Widerstand von Erdöl- und Energiekonzernen brechen, um den drohenden Klimakollaps rechtzeitig abzuwenden.

Um Klimaschutz im Pariser Abkommen, EU und Deutschland zu stärken sind aus Sicht der LINKEN folgende Punkt notwendig:

  • den Abschluss eines umfassenden, weltweiten und völkerrechtlich verbindlichen Klimaschutzvertrages unter Einbindung aller Staaten, um die Welt auf einen Emissionsminderungspfad zu leiten, der eine Erwärmung auf vorzugsweise 1,5 Grad Celsius, höchstens aber 2 Grad Celsius sicherstellt.
  • die Festlegung eines konkreten globalen Kurzzeitziels (2030), eines Mittelfristziels (2040) für die Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen, wobei diese im Jahr 2050 gegenüber 1990 global um 50 Prozent reduziert werden müssen, was für die Industrieländer eine Minderung um 90 bis 95 Prozent bedeutet, soll der globale Süden Entwicklungschancen haben.
  • die Stärkung der Nansen-Initiative zur zeitnahen völkerrechtlichen Definition und Verankerung des rechtlichen Status Klimaflüchtling, sowohl in der Genfer Flüchtlingskonvention als auch in nachgeordneten sowie deutschen Gesetzen.
  • die Einführung einer internationalen Finanztransaktionssteuer zur anteiligen Finanzierung internationaler Klimaschutzpolitik und nachhaltiger Entwicklung in den Ländern des Südens.
  • einen nationalen Klimafinanzierungsplans zur Sicherstellung deutscher internationaler Klimafinanzierung und Anhebung auf sieben Milliarden Euro im Jahr bis 2020, die nicht mit bestehender Entwicklungszusammenarbeit verrechnet werden darf.
  • ein nationales Klimaschutzgesetz, um Klimaschutzziele verbindlich zu verankern.
  • die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu mindern und bis zum Jahr 2050 mindestens auf 95 Prozent zu reduzieren.
  • die Energiewende weiter voranzutreiben, um die Strom- und Wärmeversorgung bis 2050 aus. 100 Prozent erneuerbaren Energien (Stromversorgung bis 2020: 50 Prozent, Wärmeversorgung: 20 Prozent) sicherzustellen.
  • ein nationales Kohleausstiegsgesetz, damit das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland 2040 vom Netz geht.
  • ein Ende öffentlicher fossiler Subventionen (Kohle, Öl, Gas).