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Kontakt:

DIE LINKE Kreisverband Duisburg    

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Tel.: 02 03 / 98 52 41 99
Fax: 02 03 / 930 86 94

E-Mail: kreisverband(at)dielinke-du.de

Sprechzeiten:

Montags    13:00 - 17:00 Uhr
Mittwochs  14:00 - 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung


Sozialberatung für Erwerbslose und Arbeitnehmer/Hilfe für Hartz IV-Betroffene :

DIE LINKE Kreisverband Duisburg:

Neu: Ab 29.1.2014, jeden Mittwoch von 10-13 Uhr, Parteibüro DIE LINKE.

Gravelottestr. 28, 47053 Duisburg

Hotline: 0177/26 86 512

Bitte bringen Sie die kompletten Unterlagen mit

Sozialberatung E.h.E. e.V.:
(Erwerbslose helfen Erwerbslosen e.V.)

Jeden Donnerstag von 14 - 17 Uhr, Flurstr. 31, 47057 Duisburg
Bei Solidarität International (S.I.) klingeln
Bitte bringen Sie Ihre kompletten Unterlagen mit.

 
15. Juni 2016

Pressemitteilung: LINKE will Stahlkonferenz in Duisburg

Landesparteitag NRW 2016 [Bild: Niels Holger Schmidt]

Duisburger LINKE erfreut über Ergebnisse des Landesparteitags

 

Der Duisburger Kreisverband hat auf dem Landesparteitag der LINKEn NRW mit einem Antrag dafür gesorgt, dass es wohl bald eine Stahlkonferenz in Duisburg geben wird.

 

„Wir erleben mit der Stahlkrise eine für den Kapitalismus typische Überproduktionskrise, in dem zur Marktbereinigung auch ein massiver Verdrängungswettbewerb stattfindet. Von unterschiedlichen Umweltstandards und auch dem wettbewerbsverzerrenden Emissionszertifikatehandel abgesehen liegt dies in erster Linie darin begründet, dass sich in China die Binnenkonjunktur immer weiter abschwächt und der dort nicht mehr benötigte Stahl staatlich subventioniert zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt drängt. Die schwache europäische Nachfrage, die auch durch die Austeritätspolitik hervorgerufen wird, weil z.B. auch Kommunen nicht mehr bauen, trägt ebenso zur aktuellen Situation bei. Die Stahlkrise ist eine logische Folge der neoliberalen Kürzungspolitik und der marktradikalen sogenannten deregulierten freien Märkte und folgt nur noch einer pervertierten Wachstumslogik, die weder sozial noch ökologisch haltbar ist.

Solange Direktinvestitionen in Infrastruktur oder auch Produktionsmittel weniger Rendite bringen als die Geldanlage an den Finanzmärkten, wird sich an dieser Schieflage nichts ändern. DIE LINKE.Duisburg setzt sich für eine langfriste, nachhaltige und soziale Lösung für den Erhalt des Stahlstandortes Duisburg ein, bei dem auch unorthodoxe Ideen zum Wohle aller uneingeschränkt geprüft werden müssen“, so Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Duisburg.

Dabei verweisen die LINKEn auch auf die Möglichkeit der Vergesellschaftung der Stahlbetriebe nach §27 der Landesverfassung.

Insgesamt freuen sich DIE LINKEn über die Ergebnisse des Parteitags.

„Wir gehen mit großer Zuversicht in den kommenden Wahlkampf. Mit dem beschlossenen Leitantrag geben wir Antworten auf die Probleme eines großen Teils der Duisburger Bevölkerung. Wir wollen mit den Menschen gegen Armut und soziale Spaltung aber für ein besseres Leben für alle kämpfen.“

Hier geht es zur Pressemitteilung als PDF