Duisburg soll grüne Stahlstadt werden – Klimaschutz in Vergabeverfahren verankern!

Duisburg ist landesweit am Stärksten von Folgen der Klimakrise bedroht – und muss jetzt handeln! Die Linke bringt zur Ratssitzung am 4.Mai 2026 einen Antrag ein, der Klimaschutz zur Priorität in städtischen Vergabeverfahren macht. „Wir können es uns nicht länger leisten, Steuermillionen in klimaschädliche Projekte zu stecken“, sagt Barbara Laakmann, Fraktionsvorsitzende. „Jeder Euro, der in CO₂-lastige Baustoffe oder fossile Energien fließt, verschärft die Krise – und belastet am Ende die Bürger:innen.“

Der Antrag fordert: Klimafreundlichkeit wird zum zentralen Kriterium bei öffentlichen Aufträgen. Das bedeutet konkret: Der CO₂-Fußabdruck von Materialien und Lieferketten wird eingepreist, Recyclinganteile entscheiden mit, die ökologischen Kosten werden Teil der ökonomischen Rechnung. „Grüner Stahl“ und „grüner Beton“ werden im Vergleich zu Erzeugnissen aus fossilen Energien überzeugen, da sie langfristig günstiger sind. Julien Gribaa, Ratsmitglied, betont: „Duisburg ist Stahlstadt – aber unsere Zukunft liegt im klimaneutralen Wasserstoff-Stahl. Wenn die Stadt hier vorangeht, stärkt sie nicht nur das Klima, sondern auch Arbeitsplätze und Innovation.“

Die Linke pocht zudem auf jährliche Berichte über Fortschritte und eingesparte CO₂-Mengen. „Transparenz ist kein Luxus, sondern Pflicht“, so Laakmann. „Die Bürger:innen haben ein Recht zu wissen, ob ihre Stadt wirklich handelt – oder nur heiße Luft produziert.“ Mit dem Antrag setzt die Fraktion ein klares Signal: Klimaschutz darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss in jedem Bauprojekt, jeder Ausschreibung, jedem Vertrag messbar werden.

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