„NOlympia – Duisburg braucht kein milliardenschweres Prestigeprojekt!“
Die Linke Ratsfraktion Duisburg lehnt die geplante Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 ab. „Olympische Spiele sind kein nachhaltiges Zukunftsprojekt, sondern ein Risiko für soziale Gerechtigkeit in unserer Stadt“, erklärt Barbara Laakmann, Fraktionsvorsitzende der Linken in Duisburg. „Die Erfahrungen aus Paris zeigen, dass solche Großveranstaltungen oft zu Verdrängung, steigenden Mieten und dem Ausbau staatlicher Überwachung führen. Statt Geld in Prestigeprojekte zu stecken, müssen wir dringend benötigte Mittel in den Breitensport investieren. Dazu gehören insbesondere lokale Sportvereine und Schwimmbäder.“
Julien Gribaa, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Die Argumente der Befürworterinnen und Befürworter überzeugen nicht: Statt nachhaltiger Stadtentwicklung drohen hohe Kosten, soziale Verdrängung und ökologische Belastungen für Duisburg. Die finanziellen Risiken tragen am Ende die Kommunen, während das IOC die Gewinne einstreicht.“
Die Linke ruft die Duisburger Bürgerinnen und Bürger auf, beim anstehenden Ratsbürgerentscheid zur Olympiabewerbung mit „Nein“ zu stimmen. „Olympische Spiele sind ein teures Experiment auf Kosten der Menschen in Duisburg. Unsere Stadt braucht gerade jetzt keine Prestigeprojekte, sondern nachhaltige Lösungen für aktuelle Probleme.“ so Laakmann.
Veranstaltungshinweis:
Am 26. März 2026, 18:30 Uhr, findet im Café Museum (Friedrich-Wilhelm-Straße 64) die Auftaktveranstaltung der Reihe „NOlympia – Von wegen nachhaltige Spiele in Paris…“ statt. Mit dabei sind u.a. Paul Alauzy (Aktivist aus Paris) und Christoph Harting (Olympiasieger 2016).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren!
