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DIE LINKE. Duisburg, Julien Gribaa

Pressemitteilung: Kündigungen bei Sana dienen nur Profitinteressen

Quelle: Ehemalige Städtische Kliniken, wikicommons [CC 3.0]

Tag der Pflege am 12. Mai 2021: Kundgebung 12:30 Uhr Kliniken Wedau

 

DIE LINKE. unterstützt seit vielen Jahren durch ihre Pflegekampagne Aktionen rund um den „Tag der Pflegenden“, der jedes Jahr zur Erinnerung an Florence Nightingale am 12. Mai begangen wird. In die aktuelle Corona-Krise, auch wenn die Fallzahlen sinken bleibt die Situation angespannt, fällt nun die wenige Tage alte Meldung, dass der Sana-Konzern bundesweit ca. 1000 Arbeitsstellen streichen will. Bei den Sana-Kliniken in Wedau sind 40 Arbeitsplätze betroffen.

 

Julien Gribaa, Sprecher des Kreisverbands DIE LINKE. Duisburg, hierzu: „Dieses Vorgehen ist für private Gesellschaften, von denen der Sana-Konzern nur eine von vielen ist, nicht neu. Schon vor vielen Jahren haben wir als LINKE in Duisburg mehrfach kritisiert, wie durch Auslagerungen in Tochtergesellschaften Personal abgebaut und die Löhne und Gehälter gedrückt wurden. Nun beginnt man also damit, diese Tochtergesellschaften umzustrukturieren und noch mehr Arbeitsplätze komplett im Konzern abzuschaffen und die Mitarbeiter:innen zu entlassen.“

Die Linksfraktion des Bundestages hatte hierzu eine Aktuelle Stunde beantragt und den Stellenabbau aus Gründen der Profitmaximierung scharfkritisiert. Auch die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Industriegesellschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) finden den Stellenabbau nicht nachvollziehbar. In der Tochtergesellschaft seien zwar überwiegend Hausmeister- und Fahrdienste angesiedelt gewesen, aber man dürfe nicht immer nur auf den Pflegebereich allein schauen, denn auch andere Dienste sind eine wichtige Säule des Gesundheitsbetriebes, die den Pflegenden zuarbeiten. Zudem standen die Mitarbeiter:innen wie auch die Kolleg:innen in der Pflege auch täglich in der vordersten Front und hatten das gleiche Infektionsrisiko und enorme Arbeitsbelastungen. Eine Protestveranstaltung der Mitarbeiter:innen und der IG BAU und ver.di findet am 12. Mai um 12:30 Uhr vor dem Haupteingang der Sana-Klinken in Wedau statt.

Julien Gribaa ergänzt „Wir Linken haben Privatisierungen immer abgelehnt und unsere Fraktion im Rat der Stadt Duisburg hat als einzige Fraktion immer konsequent gegen den Verkauf der städtischen kommunalen Anteile an den Städtischen Kliniken gestimmt. Jetzt zeigt sich, was wir immer gesagt haben: Die Profitinteressen der Investoren stehen im Mittelpunkt und das geht immer zu Lasten der Mitarbeiter:innen und auch der Patient:innen. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gehören zurück in die öffentliche Hand!“

Pressemitteilung als PDF...


Solidarität mit Erk Acarer

Die Partei DIE LINKE. - Kreisverband Duisburg verurteilt den feigen Angriff auf den Birgün-Journalisten Erk Acarer und solidarisiert sich mit allen Journalist*innen, die sich für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen!

Seitdem die AKP die Macht in der Türkei besitzt, sind viele Presseorgane gleichgeschaltet worden. 90 % der Medien werden durch Geschäftsleute kontrolliert, die dem Regime nahestehen und die herrschende Ideologie vertreten. Einige wenige Tageszeitungen lassen sich trotz massiver Repressalien nicht einschüchtern und setzen ihren kritischen Journalismus fort. Täglich versuchen diese Tageszeitungen unbeirrt über die Schieflagen, Korruptionsaffären, Waffenlieferungen an den IS, Verschwendung staatlicher Ressourcen etc. zu berichten. Dafür werden entweder den Zeitungen überlebenswichtige (Werbe-)Einnahmequellen entzogen oder die Journalisten werden angeklagt: Mehr als 200 Medienschaffende wurden in den letzten vier Jahren inhaftiert, einige mussten ins Exil. So auch Erk Acarer.  

Ins Exil gehen bedeutet für Journalisten nicht, dass ihre Federn aufhören, zu schreiben und ihre Stimmen verstummen. Aus Berlin hat Erk Acarer weiter für die Tageszeitung Birgün geschrieben und wird dies auch weiterhin tun!

Wir fordern alle zuständigen Institutionen in Deutschland auf, die Angreifer zu finden und vor Gericht zu bringen.

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Broschüre zu den Duisburger Kommunalfinanzen

Duisburg - Wie eine Stadt kaputtgespart wird

Die Broschüre ist in großer Stückzahl im Kreisverband Duisburg erhältlich.

In Duisburg stehen und fallen alle Entscheidungsspielräume mit einer nachhaltigen Lösung der Altschuldenfrage zusammen.

DIE LINKE hat hier konkrete Vorschläge, wie diese Lösung aussehen muss. Die Antworten findet man in unserer Wahlkampfbroschüre "Duisburg - Wie eine Stadt kaputtgespart wird"

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