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Sicherheit für Medizinstudierende schaffen

Der aktuelle Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zu den geplanten Änderungen zur Approbationsordnung für Ärzte hilft Medizinstudierenden nicht.

Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE in NRW, erklärt dazu: "Der aktuelle Entwurf des Bundesministeriums für Gesundheit sorgt mit Recht für Unsicherheit und Frust bei den Studierenden. Eine Zusammenlegung des zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung (M2) mit dem M3 erhöht den ohnehin schon immensen Druck auf die Studierenden noch weiter. Wir fordern daher die Landesregierung auf, das Gespräch mit dem Bundesministerium zu suchen und die Interessen der Studierenden zu verteidigen, das bedeutet M2 entfallen zu lassen und stattdessen eine Note auf Grundlage des bisherigen Notenschnitts zu vergeben. In einem bevölkerungsreichen Bundesland wie NRW mit hohen Zahlen an Corona-Infizierten ist es jetzt wichtiger denn je, den angehenden Ärzt*innen Sicherheit zu vermitteln"

Igor Gvozden, hochschulpolitischer Sprecher der Linken.NRW, ergänzt: "Darüber hinaus müssen die Medizinstudierenden im Praktischen Jahr die gleichen Rechte haben wie alle Arbeitnehmer*innen, das bedeutet ihre Arbeit muss vergütet werden, so dass sie existenzsichernd ist. Wir unterstützen die Forderung des Zusammenschlusses Faires PJ, dass die Anrechnung von Fehltagen durch angeordnete Quarantäne nicht sein darf. Krankheitstage dürfen ebenfalls nicht als Fehltage angerechnet werden, da den Studierenden es so deutlich erschwert wird ihr praktisches Jahr durchzuführen."


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