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DIE LINKE. Duisburg

Pressemitteilung: Genug ist genug. Heißer Herbst gegen soziale Kälte und die Armutskrise

Erster Infostand am 10. September vor dem Forum Duisburg

 

“You'll never walk alone”? Die Parole des Kanzlers ist blanker Hohn! Die Wahrheit ist: SPD, Grüne und FDP lassen die Bürgerinnen und Bürger im Regen stehen. Auch das neue dritte Entlastungspaket ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Beispiele: Die versprochenen Einmalzahlungen werden verpuffen, statt eines menschenwürdigen, existenzsichernden und sanktionsfreien Bürgergeldes gibt es nur eine paar inflationsausgleichende Almosen für ALG2-Bezieher:innen, es gibt keinen Gas- oder Strompreisdeckel und an der Gasumlage wird festgehalten, ebenso wenig wird eine echte Übergewinnsteuer für krisenprofitierende Unternehmen eingeführt und auch eine günstige und soziale Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket wird es nicht geben. Die Maßnahmen der Ampel sind lahm und nicht wuchtig.

 

Alle Sozialverbände warnen seit vielen Monaten vor der Gefahr, dass Millionen von Menschen zusätzlich in die Armut abrutschen werden, wenn nicht deutliche finanzielle Entlastungen und reale unkomplizierte Hilfen für die Mehrheitsbevölkerung von der Ampel bereitgestellt werden.

Hierzu die Kreissprecherin DIE LINKE. Duisburg Helena Hayer: „Wir können die Fakten und unsere Forderungen nur immer wieder wiederholen: Schon lange vor der Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine gehörte Duisburg zu den ärmsten Kommunen Deutschlands. Viele in Armut lebende Menschen kamen da schon nicht über den Monat. Darauf hat der Kreisverband und auch die Ratsfraktion der LINKEn immer ungehört hingewiesen und betont, dass ohne Hilfen von Bund und Land Duisburg aus eigener Kraft aus dieser Misere nicht herauskommen wird. Die Entlastungspakete jedenfalls sind alle unzureichend und werden den Menschen nicht helfen. Die Situation für viele Duisburgerinnen und Duisburger wird sich über den Winter drastisch verschlechtern, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird. Eine Massenverelendung muss abgewehrt werden. Es drohen massenhaft Firmeninsolvenzen, Arbeitslosigkeit, Armut, Obdachlosigkeit und Hunger, uvm. an sozialen Verwerfungen. Und das ist eine Tatsache.“

Viele Organisationen und Initiativen haben bereits Aktionen gegen die soziale Kälte und kommende Armutskrise bundesweit durchgeführt. Auch die Bundespartei DIE LINKE hat zu einem ‘Heißen Herbst‘ aufgerufen. Einen ersten Infostand führt DIE LINKE. Duisburg an diesem Samstag, den 10.09., zwischen 11:00 – 16:00 Uhr vor dem Forum Duisburg auf der Königstraße durch. Diese Infostände werden wöchentlich durchgeführt.

„Das letzte Paket soll nur als Beruhigungspille für die Bevölkerung dienen, damit sozialer Protest von Anfang an abgewürgt wird. Auch der Versuch einen Zusammenhang linke und soziale Proteste zu rechten Parteien und Gruppen herzustellen finden wir schäbig. Wir laden alle Duisburgerinnen und Duisburger ein, sich an unseren Aktionen zu beteiligen. Als Partei allein werden wir unsere Forderungen nicht durchsetzen und uns Gehör verschaffen können. Wir brauchen einen breiten gesellschaftlichen Protest gegen die kommenden sozialen Verwerfungen und die soziale Katastrophe.“ ergänzt der LINKEn-Kreissprecher Matthias Brachvogel. „Die Infostände sollen nicht nur zur Information dienen, sondern auch die Menschen zu unserer Kundgebung und Demonstration am 17. September mobilisieren. Zu dieser Demonstration laden wir ebenso alle demokratischen Kräfte ein, die unseren ‘Konsens gegen Rechts‘ teilen. Aber auch Sozialverbände, Gewerkschaften und alle anderne Organisationen, die die sozialen Forderungen ebenfalls erhoben haben und vertreten. Gemeinsam und solidarisch: Nur so können wir etwas erreichen.“

Alle Informationen zu den Forderungen der Partei DIE LINKE: https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/preise-deckeln/

Hier finden Sie einen Überblick, welche finanziellen Hilfen Ihnen zustehen: https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/preise-deckeln/mehr-geld-in-der-krise/

Alle Duisburger Termine: https://www.dielinke-duisburg.de/termine/veranstaltungen/

 

Pressemitteilung als PDF...

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Zur Petition und zu weiteren Informationen:

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