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DIE LINKE. Duisburg, Helen Klee

Pressemitteilung: Nein zur Osttangente! – Für eine echte Alternative zu LKW-Stau und Verkehrslärm!

„Die Verkehrssituation in Duisburg-Rheinhausen mit vielen LKW ist für die Anwohner*innen belastend, für Radfahrer*innen, Fußgänger*innen, insbesondere Kinder gefährlich – da gibt es nichts zu beschönigen. Dass sich diese Verkehrsüberbelastung durch LKW, wie sie auch in Hochfeld und andernorts deutlich zu spüren ist, nicht von selbst lösen wird ist offensichtlich. Eine nachhaltige Lösung muss her und zwar so schnell wie möglich.“, kommentiert Helen Klee, stellvertretende Kreissprecherin DIE LINKE. Duisburg und Direktkandidatin zur Landtagswahl NRW im Wahlkreis Duisburg II die von CDU und SPD geplante Osttangente, die den Schwerlastverkehr zur neuen A40 Brücke führen und somit von den Straßen in Rheinhausen wegleiten soll.

„Diese Umgehungsstraße ist jedoch gleich in mehrfacher Hinsicht keine Lösung, schon gar keine schnelle!“, so Klee weiter. „Der Verkehrsinfarkt findet jetzt bereits statt und der (LKW-)Verkehr wird auch in absehbarer Zeit weiter zunehmen. Eine neue Straße, die frühestens in acht Jahren für LKW befahrbar ist, verlagert das Problem dann nur auf einen weiteren Ort. Noch weiter verzögern würde sich der Baubeginn, wenn es Klagen gegen diesen gibt – und die sind auch schon angekündigt. Eine kurzfristige Entlastungslösung ist diese Umgehungsstraße also in keinem Fall. Eine aus Naturschutzsicht vertretbare Alternative schon gar nicht.“

Klee führt aus: „Diese Straße würde mitten durch das dortige Naturschutzgebiet, ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, verlaufen. Gerade in Zeiten der fortschreitenden Klimakatastrophe und des Artensterbens, ist es absurd, dass Bäume und Naturflächen einer Schutzzone einer 2-spurigen LKW-Straße zum Opfer fallen sollen.“

„Zudem ist Duisburg als Industrie- und Logistik-Standort mitten im Ruhrgebiet ohnehin nicht mit einem Überangebot an grünen Naherholungsgebieten gesegnet. Für viele Duisburgerinnen und Duisburger, wie auch für mich selbst, ist das Rheinvorland am Fuße der Brücke der Solidarität ein Ort der Naherholung und Entspannung vom oft lauten und verkehrslastigen Stadtalltag. Dass ausgerechnet hier nun auch LKW rollen sollen, obwohl die Bedenken immens sind, ist unbegreiflich.“

Die Partei DIE LINKE bezog in den Gremien der Bezirksvertretungen Rheinhausen und Mitte, sowie im Rat der Stadt stets gut begründet Position gegen den Bau der Osttangente und drängte auf die Entwicklung und Umsetzung einer wirklichen Verkehrslösung im Sinne der Anwohner*innen und der Natur.

„DIE LINKE Duisburg ist mit dieser Einschätzung nicht alleine: Anwohner*innen, der BUND, ansässige Vereine und Anwohner*innen, die das Rheinvorland zur Erholung nutzen, stellen sich ebenfalls gegen die Osttangente und legen offen, wie realitätsfern dieses Vorhaben ist. Ich hoffe, dass diese Stimmen endlich gehört und ernstgenommen werden und wir einen konstruktive Debatte über Alternativen ins Rollen bringen können und auch endlich damit begonnen wird, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern und die Ursachen für den LKW-Fehlverkehr zu analysieren. Wir wollen eine zügige Verkehrswende, die Mensch und Natur berücksichtigt und uns nicht die Rheinwiesen zuasphaltiert.“, so Klee abschließend.

Pressemitteilung als PDF...


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Keine Osttangente durch die Rheinwiesen! Dieses schöne Stück Natur dient vielen Menschen als Naherholungsgebiet und darf nicht zuasphaltiert werden. hier weiterlesen

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