Anfragen/Anträge in den Bezirksvertretungen
Aufstellung eines Bücherschranks am Michaelplatz in Wanheimerort
Antrag der Fraktion Die Linke an die Bezirksvertretung Mitte am 11. Juni 2026
Die Bezirksvertretung Mitte möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Aufstellung eines öffentlichen Bücherschranks am Michaelplatz in Wanheimerort zu prüfen und umzusetzen. Der Bücherschrank soll als niedrigschwelliges Angebot zur Förderung der Lese- und Bildungsmöglichkeiten im Stadtteil dienen und den Austausch von Büchern für alle Bürger:innen ermöglichen.
Begründung
Öffentliche Bücherschränke sind ein bewährtes Instrument zur Förderung von Bildung, Kultur und sozialem Austausch in Stadtteilen. Sie bieten allen Bürger:innen – unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten – kostenlosen Zugang zu Literatur und tragen so zur Chancengleichheit bei. Der Michaelplatz in Wanheimerort ist ein zentraler und gut frequentierter Ort, der sich durch seine gute Erreichbarkeit und die bestehende Infrastruktur besonders für die Aufstellung eines Bücherschranks eignet.
Die Aufstellung eines Bücherschranks würde:
• die Lese- und Bildungsmöglichkeiten im Stadtteil erweitern,
• den sozialen Austausch und das Gemeinschaftsgefühl stärken,
• einen Beitrag zur Aufwertung des öffentlichen Raums leisten,
• die Attraktivität des Michaelplatzes als Aufenthaltsort erhöhen.
Die Kosten für Anschaffung, Aufstellung und Unterhalt sind überschaubar, insbesondere wenn Kooperationen mit lokalen Initiativen, Schulen oder Buchhandlungen angestrebt werden.
Die Verwaltung wird gebeten, im Rahmen der Prüfung folgende Punkte zu berücksichtigen:
• Standortalternativen am Michaelplatz unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Sichtbarkeit,
• Möglichkeiten der finanziellen und organisatorischen Unterstützung durch Dritte (z. B. Sponsoring, Patenschaften),
• die Einbindung lokaler Akteur:innen (z. B. Schulen, Bibliotheken, Vereine) in die Betreuung und Pflege des Bücherschranks,
• die rechtlichen und versicherungstechnischen Rahmenbedingungen.
Gezeichnet
Ingrid Jost
