Pressemitteilungen
Auch mehr als 100 Jahre nach der Etablierung des Frauen*- bzw. feministischen Kampftages dürften Frauen, queere und intersexuelle Menschen des Kämpfens noch nicht müde geworden sein. Weltweit werden ihre Rechte auf ein autonomes, selbstbestimmtes und würdevolles Leben beschnitten oder zumindest in Frage gestellt – sofern sie überhaupt jemals als solche anerkannt wurden. In Deutschland gelten Gleichstellung, politische und soziale Teilhabe von Frauen, queeren und intersexuellen Menschen als Kampfbegriffe einer feministischen Bewegung, die ihrer angeblich überhöhten Ansprüche wegen nie zufrieden gestellt werden könne. Mit einem abfälligen Wink in Richtung des Grundgesetzes und auf die sozioökonomischen Veränderungen der letzten Jahre werden Debatten beendet, die strukturelle Probleme nicht berücksichtigen oder sogar mutwillig ignorieren. Dabei ist das Ergebnis all dieser Widrigkeiten auf dem Weg zu realer Gleichstellung in Duisburg deutlich sichtbar: Eine weitere Wahlperiode lang sind… Weiterlesen
Die humanitäre Lage in Palästina, insbesondere im Gazastreifen, ist katastrophal. Zehntausende Menschen sind verletzt, traumatisiert oder auf der Flucht. Krankenhäuser sind zerstört, medizinische Versorgung ist kaum noch möglich, Kinder leiden unter Hunger, Angst und Perspektivlosigkeit. Die Bilder und Berichte internationaler Hilfsorganisationen zeigen: Es handelt sich um eine der schwersten humanitären Krisen unserer Zeit. Die Mitteilungsvorlage der Stadt Duisburg macht deutlich, dass sich die Verwaltung der Einschätzung des Bundes anschließt und derzeit keine eigenständige Aufnahmeinitiative plant. Das halten wir für politisch falsch und moralisch unzureichend. Duisburg hat sich zum „Sicheren Hafen“ erklärt. Ein sicherer Hafen ist aber kein symbolisches Etikett – er ist ein Versprechen. Ein Versprechen an Menschen in Not. Ein Versprechen an Kinder, die Schutz brauchen. Dieses Versprechen darf jetzt nicht gebrochen werden. Die Linke Duisburg fordert unmissverständlich: Duisburg… Weiterlesen
"Die Geschichte der Roma ist Teil Europas und sie verpflichtet die Politik bis heute", erklärt Mirze Edis, Bundestagsabgeordneter für Die Linke, anlässlich des 170. Jahrestag der Befreiung der Roma in Rumänien am 20. Februar, deren Versklavung erst 1856 offiziell beendet wurde". Edis weiter: "Auch und besonders bei uns in Duisburg erleben viele Menschen bulgarischer und rumänischer Herkunft weiterhin Diskriminierung und Ausgrenzung. Ich sehe mit Sorge, dass die Kommunalpolitik unter Oberbürgermeister Sören Link mit Maßnahmen wie der „Taskforce Problemimmobilien“ Ressentiments eher verstärkt als abbaut. Erinnerung darf nicht symbolisch bleiben. Wir müssen Antiziganismus entschieden bekämpfen, soziale Sicherheit stärken und echte Teilhabe ermöglichen. Die Würde des Menschen ist unantastbar - dieser Anspruch gilt ohne Ausnahme!" Weiterlesen
Der Kreisverband Die Linke Duisburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n Mitarbeiter:in für die Unterstützung im Büro des Kreisverbandes. Arbeitsort: Duisburg. Aufgaben: Die zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der administrativen und organisatorischen Tätigkeiten des Kreisverbandes. Das umfasst: 1) Organisatorische Arbeit in Projekten, Kampagnen und anderen Aktivitäten des Kreisverbandes Unterstützung bei der Planung und Durchführung von VeranstaltungenUnterstützung bei der Vorbereitung von Gremiensitzungen (Kreisvorstandssitzungen, Kreisparteitagen) 2) Herkömmliche Bürotätigkeiten Bestellung von MaterialDatenpflegeAufrechterhaltung des BürosEmails an die kontakt@ Adresse verarbeiteten (ggf. weiterleiten oder Beantworten) 3) Organisation, Durchführung und Weiterentwicklung der bestehenden Sozialsprechstunde (im Umfang von 4h/Woche, jeweils dienstags zwischen 11:30 und 15:30) Vor- NachbearbeitungHilfe beim Ausfüllen von AnträgenKontakt zu Behörden/Vermietern etc.… Weiterlesen
Die aktuellen Entwicklungen im Iran sowie die fortgesetzten Angriffe auf Rojava erfüllen uns mit großer Sorge. Sie zeigen erneut, wie eng autoritäre Repression, Kriegspolitik und das Schweigen der internationalen Gemeinschaft miteinander verknüpft sind. Im Iran kämpfen seit Jahren mutige Menschen - Frauen, Studierende, Arbeiter:innen und Minderheiten - gegen ein repressives Regime, dass grundlegende Menschenrechte systematisch verletzt. Proteste werden brutal niedergeschlagen, Aktivist*innen inhaftiert, gefoltert oder hingerichtet. Der Ruf nach Freiheit, Würde, Gleichberechtigung und Demokratie darf nicht länger ignoriert werden. Gleichzeitig kämpfen die Menschen In Rojava/Nordsyrien nicht nur für politische Rechte, sondern ums Überleben. Das demokratische, basisnahe und feministische Gesellschaftsprojekt, das auf Geschlechtergerechtigkeit, Selbstverwaltung und dem friedlichen Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen basiert, steht erneut unter militärische Angriffe durch… Weiterlesen
Während die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs im Duisburger Norden täglich neue Tiefpunkte erreicht, sollen die Fahrgäste erneut tiefer in die Tasche greifen. Ab Januar wurden Preise wieder einmal deutlich erhöht bei gleichzeitig drastisch sinkender Zuverlässigkeit und unhaltbaren Zuständen im Betriebsalltag. Besonders betroffen: die Linie 903. Sie ist zu jeder Tageszeit überfüllt, verspätet oder fällt komplett aus. Rollstuhlfahrer:innen, Eltern mit Kinderwägen oder Menschen mit Rollatoren finden oft keinen Platz.Die Luft in dem überfüllten Wagen ist stickig, teilweise gesundheitsgefährdend. Ein menschenwürdiger öffentlicher Nahverkehr sieht anders aus! Dabei sind die Preise schon jetzt kaum nachvollziehbar: Ein Einzelticket für Erwachsene kostet inzwischen 3,60 €, eine Fahrt in Preisstufe 3 sogar 18,90 €. Wer etwa von Meiderich nach Oberhausen fahren möchte, zahlt seit Abschaffung des Wabentarifs absurde 7,40 € – für eine Strecke, die bisher deutlich günstiger war. Das… Weiterlesen
Anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar gedenkt Die Linke Duisburg an zwei der bedeutendsten Sozialist:innen und Revolutionär:innen der deutschen und internationalen Arbeiter*innenbewegung. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden 1919 von reaktionären Kräften ermordet, weil sie für eine sozialistische Gesellschaft, gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung kämpften. Ihr Tod ist Mahnung und Auftrag an uns alle. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht standen wie kaum andere für einen klassenkämpferischen, internationalistischen und demokratischen Sozialismus. Sie waren kompromisslose Gegner:innen des Kapitalismus, den sie als System von Ausbeutung, Krieg und sozialer Ungleichheit analysierten. Luxemburgs berühmter Leitsatz „Sozialismus oder Barbarei“ ist heute aktueller denn je – in einer Zeit wachsender sozialer Spaltung, imperialistischer Kriege und autoritärer Entwicklungen. Als zentrale Vertreter:innen antimilitaristischer… Weiterlesen
Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit sind dramatisch, erklärt der Kreissprecher Sebastian Holt, Die Linke Duisburg. “Diese Zahlen zeigen deutlich: Von einer echten Trendwende am Arbeitsmarkt kann keine Rede sein. NRW weit sind über 767.000 Menschen arbeitslos, die Quote liegt bei 7,6 Prozent – und auch in Duisburg verharrt die Arbeitslosigkeit auf einem viel zu hohen Niveau. Für unsere Stadt bedeutet diese angebliche ‚Stabilisierung‘ nichts anderes als Stillstand und Perspektivlosigkeit für tausende Menschen.” Besonders hart trifft es Duisburg als ehemalige Industriestadt mit hohem Anteil an Menschen ohne Berufsabschluss. „Fast 428.000 Arbeitslose konkurrieren landesweit um nur rund 24.000 Helferstellen. Diese Zahlen spiegeln sich auch hier vor Ort wider: Wer keinen Abschluss hat, wer krank war oder aus prekären Verhältnissen kommt, wird systematisch aussortiert. Das ist kein individuelles Versagen, sondern das Ergebnis eines ungerechten Wirtschaftssystems –… Weiterlesen
Die Linke Duisburg steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten im Duisburger Hafen. Wir fordern: Einen einheitlichen Hafentarifvertrag für alle Beschäftigten! Der größte Binnenhafen der Welt darf bei fairer Bezahlung nicht hinter anderen europäischen Häfen stehen. Felix Baumann, Vorstandsmitglied der Linken Duisburg, sagt dazu: Wir fordern die Einhaltung des Tariftreuegesetzes! Auch die SPD fordert auf Bundesebene, dass öffentliche Aufträge ausschließlich an Unternehmen vergeben werden, die nach Tarif bezahlen. Dieses Prinzip muss auch im Duisburger Hafen endlich gelten! Die Arbeit der Gewerkschaften darf nicht behindert oder erschwert werden. Vertrauliche Gespräche müssen jederzeit möglich sein – ohne vorherige Ankündigung und ohne Aufsicht von Vorgesetzten. Der Betriebsrat im Duisburger Hafen hat die Aufgabe, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten – nicht die der Geschäftsführung. Aktuell sitzen dort überwiegend Angestellte, die zu oft die… Weiterlesen
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten lädt zu diesem Anlass zu einer Gedenkfeier ein. Diese findet am 16. November, 11 Uhr an der Trauerhalle des Waldfriedhofs, Düsseldorfer Straße 601, 47055 Duisburg statt. Weiterlesen
