Pressemitteilungen
Die Linke Duisburg steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten im Duisburger Hafen. Wir fordern: Einen einheitlichen Hafentarifvertrag für alle Beschäftigten! Der größte Binnenhafen der Welt darf bei fairer Bezahlung nicht hinter anderen europäischen Häfen stehen. Felix Baumann, Vorstandsmitglied der Linken Duisburg, sagt dazu: Wir fordern die Einhaltung des Tariftreuegesetzes! Auch die SPD fordert auf Bundesebene, dass öffentliche Aufträge ausschließlich an Unternehmen vergeben werden, die nach Tarif bezahlen. Dieses Prinzip muss auch im Duisburger Hafen endlich gelten! Die Arbeit der Gewerkschaften darf nicht behindert oder erschwert werden. Vertrauliche Gespräche müssen jederzeit möglich sein – ohne vorherige Ankündigung und ohne Aufsicht von Vorgesetzten. Der Betriebsrat im Duisburger Hafen hat die Aufgabe, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten – nicht die der Geschäftsführung. Aktuell sitzen dort überwiegend Angestellte, die zu oft die… Weiterlesen
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten lädt zu diesem Anlass zu einer Gedenkfeier ein. Diese findet am 16. November, 11 Uhr an der Trauerhalle des Waldfriedhofs, Düsseldorfer Straße 601, 47055 Duisburg statt. Weiterlesen
Liebe Wähler:innen, Liebe Genoss:innen, Liebe Duisburger:innen, Zuallererst ein großes Dankeschön an unsere Wähler:innen, aber auch an die vielen neuen und alten Mitglieder, die uns in einem unbeschreiblichen Wahlkampf unterstützt haben. Die Linke ist wieder da und zum ersten Mal in NRW flächendeckend in die Kreistage und Stadträte eingezogen. Auch in Duisburg werden wir uns als starke Fraktion mit sechs Leuten im Stadtrat für ein solidarisches, gerechtes Duisburg einsetzen. Wir bedauern, dass unsere OB-Kandidatin Barbara Laakmann bei der Kommunalwahl 2025 nicht genug Stimmen gewinnen konnte, um in die nun anstehende Stichwahl einzuziehen. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in NRW verdeutlichen: Die Gefahr durch die politische Rechte ist realer denn je. Mit einem Kandidaten der AfD in der Stichwahl für das Amt zum Oberbürgermeister gegen Amtsinhaber Sören Link ist diese in Duisburg besonders deutlich spürbar. Die Linke ist als antifaschistische Kraft nur glaubwürdig, wenn sie sich… Weiterlesen
Eine Pressemitteiltung von Hendrik Thome, Direktkandidat im Kommunalwahlberzirk 9 (Neumühl) Rund um die Häuser der Siedlung Otto-Hahn/Max-Planck-Straße ist es wieder still geworden. Das kleine Denkmal mit Förderrad und Lore liegt in der Sonne. Die Grünanlage rundherum wirkt größtenteils sauber und gepflegt. Die illegalen Bewohner mussten ihre Wohnungen räumen. Die leeren Wohnungen wurden versiegelt und mit Stahltüren versehen. Die Probleme der verbleibenden Bewohner sind damit noch lange nicht gelöst. Die meisten sind ausgezogen, aber fast in jedem Haus sind noch einige Mieter geblieben. Ihre Zusammensetzung ist international: Deutsche und Russen, die schon zu Gebag-Zeiten hier eingezogen sind. Familien aus Syrien und Jordanien, ein Ingenieur aus Bulgarien und Roma, die schon lange hier leben. Die Linke hat hier in den letzten Monaten mehrfach Haustür-Aktionen durchgeführt. Jakob Grobel koordiniert diese Aktionen: Wir gehen von Tür zu Tür. Wir hören zu. Wir bieten Sozialberatung… Weiterlesen
Zwei jungen, gut integrierten Menschen droht eine Abschiebung nach Afghanistan. Gemeinsam mit Sidekick e.V. ruft Die Linke Duisburg am 19.07.2025 um 11 Uhr zu einer Kundgebung am Lifesaver in Duisburg auf. Ferdaos Mohmand (19) und Moheb Rashidi (18) sind als unbegleitete Minderjährige aus Afghanistan geflohen. Sie sind fest in unsere Duisburger Gesellschaft verwurzelt, besuchen regelmäßig die Schule, sind in Sportvereinen, engagieren sich sozial und wollen eine Ausbildung beginnen. Für uns ist klar: sie sind bereits integriert und haben es verdient, sich in Deutschland ihre Zukunft aufzubauen. Die verschärfte menschenfeindliche Migrationspolitik der Bundesregierung zeigt, dass es nicht darauf ankommt, wie gut sich Menschen integrieren. Es wird durch unwürdige Symbolpolitik eine Willkür betrieben, welche bereits von Verfassungsrichtern als solche benannt wird. So lange sich Politiker:innen wie Merz und Dobrindt über das Grundgesetz stellen wollen, so lange stehen wir auf den Straßen,… Weiterlesen
Dass Duisburg vor immensen Herausforderungen steht, ist jedem klar, der mit offenen Augen und offenem Herz durch unsere Heimatstadt geht. Dieses Schicksal teilt sie mit den anderen Ruhrgebietsstädten, die hart vom Strukturwandel, vor allem aber von Notstandshaushalten bei gleichzeitiger Ideenlosigkeit der Kommunal- und Landesregierung getroffen sind. Die prekären Zustände Duisburgs und der Nachbarkommunen sollten Ansporn für eine journalistische Berichterstattung sein, die sich durch einen Mut zur Darstellung der Wirklichkeit und zu intensiver Recherche äußert. Ein Gegenbeispiel zu diesem Ideal ist die SPIEGEL TV Reportage „Brennpunkt Duisburg: Abgehängt und vergessen“, veröffentlicht Anfang Juli, Stand eine Woche später: 2.281.570 Aufrufe, 10.296 Kommentare. Diese ergeht sich in journalistischem Elendstourismus auf dem Niveau eines RTL 2-Sozialpornos, begnügt sich mit dem Abfilmen von Sperrmüllbergen und Wortspenden von Anwohnern ohne Einordnung in soziale und gesellschaftliche… Weiterlesen
Auf einem Kreisparteitag am 06.07.2025 hat Die Linke Duisburg einen neuen Kreisvorstand gewählt. Seit Anfang des Jahres ist der Kreisverband enorm gewachsen und viele neue Menschen sind in der Partei aktiv geworden. Die Zahl der Mitglieder hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Über 300 neue Genoss:innen dürfen wir seit Jahresbeginn in der Partei begrüßen. Diese strukturelle Veränderung in der Mitgliedschaft ist für uns eine große Chance, aber war auch nicht frei von Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt, der wieder repräsentativ für die gesamte aktive Mitgliedschaft ist, neue aktive Genoss:innen in die Arbeit einbindet und die Partei mit Unterstützung von erfahrenen Genoss:innen durch den Kommunalwahlkampf führt, sowie den Kreisverband nach der Kommunalwahl als starke politische Kraft weiter etablieren wird. Als neuer Kreissprecher wurde mit 96% Zustimmung Sebastian Holt gewählt. Er ist zugleich junges und… Weiterlesen
Nach der Ankündigung von ThyssenKrupp, die Hütte Krupp Mannesmann (HKM) zu schließen, hat die IG Metall gemeinsam mit dem Betriebsrat erste Schritte in Richtung eines Sozialtarifvertrags unternommen. Ziel ist es, über mögliche Warnstreiks Druck auf das Unternehmen auszuüben, um für die Beschäftigten sozialverträgliche Ausstiegsregelungen, Qualifizierungsmaßnahmen sowie höhere Abfindungen durchzusetzen. Die Linke Duisburg hält diesen Kurs für grundlegend falsch. Denn: Wer sich auf Sozialtarifverträge einlässt, akzeptiert bereits die Schließung des Standortes. Doch für Die Linke ist klar: Eine Stilllegung der Hütte Krupp Mannesmann darf nicht akzeptiert werden. „Wir brauchen in Deutschland eine starke, eigenständige Stahlproduktion“, erklärt der stellvertretende Sprecher der Duisburger Linken Hüseyin Aydin. „Die Energiekrise hat uns drastisch vor Augen geführt, wohin Abhängigkeiten von globalen Märkten führen – zu explodierenden Preisen und zur Gefährdung ganzer Industrien. Deshalb… Weiterlesen
*** Richtigstellung zur Pressemitteilung zur Hausräumung im Marxloh: In dieser Pressemitteilung zur Räumung des Hauses im Marzloh ist von 26 betroffenen Kindern die Rede. Diese Zahl basierte auf einer Angabe von Bewohner:innen vor Ort. Nach Veröffentlichung der Mitteilung wurden wir von sachkundigen Anwohner:innen darüber informiert, dass die tatsächliche Zahl der betroffenen Kinder bei 12 liegt. Diese Korrektur möchte wir hiermit vornehmen. Wichtig bleibt unabhängig von der genauen Zahl: Es sind Kinder betroffen und das sollte unser aller Aufmerksamkeit und Empathie verdienen. Hüseyin Aydin *** Heute kam es in Marxloh zu einer erschütternden Hausräumung durch das Ordnungsamt der Stadt Duisburg mit Unterstützung der Polizei. Betroffen sind mehrere bulgarische Familien darunter 26 Kinder, ein zwei Monate altes Baby und ein an Asthma erkrankter Junge, der auf regelmäßige medizinische Versorgung angewiesen ist. Die offizielle Begründung der Stadt: angebliche Brandschutzmängel. Doc… Weiterlesen
Die Türkei erlebt erneut eine Welle massiver staatlicher Repression gegen Oppositionelle, kritische Journalist:innen, Menschenrechts Aktivist:innen und politische Konkurren:iInnen von Präsident Erdoğan. Mit repressiven Maßnahmen, Verhaftungen und der systematischen Ausschaltung demokratischer Strukturen festigt Erdoğan seinen Machtanspruch und unterdrückt jeglichen Widerstand gegen seine autoritäre Herrschaft. Die jüngsten Ereignisse zeigen einmal mehr, dass die Türkei unter Erdoğan längst keine Demokratie mehr ist, sondern ein zunehmend diktatorisches Regime, das systematisch Andersdenkende kriminalisiert. Am Samstag haben Millionen von Menschen gegen diese unerträglichen Repressionen protestiert gegen die Verfolgung von Studierenden, Journalist:innen, Abgeordneten und insbesondere gegen die Inhaftierung demokratisch gewählter Oberbürgermeister. Unter ihnen auch der größte politische Rivale Erdoğans, Ekrem İmamoğlu. Die Proteste zeigen: Die Menschen in der Türkei wehren sich… Weiterlesen




