Zum Hauptinhalt springen

Anfragen/Anträge in den Ratsgremien

Mögliche Castor-Transporte durch Duisburg

Anfrage der Fraktion Die Linke an den Ausschuss für Umwelt, Klima und Naturschutz am 3. Februar 2026

Angesichts der drohenden Transporte von 152 Castoren mit hoch-radioaktivem, atomarem Brennmaterial vom ehemaligen Hochtemperatur-Versuchsreaktor Jülich (AVR) ins Zwischenlager Ahaus, die voraussichtlich auch durch Duisburger Stadtgebiet verlaufen werden, bitten wir um Beantwortung folgender Fragen: 

  1. Welche Informationen liegen der Verwaltung zu den Castor-Transporten und zur Möglichkeit der Führung der Route durch Duisburg vor?
  2. Gibt es seitens der Landesregierung oder zuständigen Behörden einen Austausch mit der Stadt Duisburg zu den Transporten?
  3. Der Transport führt wahrscheinlich durch die Ortsteile Baerl, Beeckerwerth, Beeck, Bruckhausen, Alt-Hamborn, Obermeiderich und Neumühl. Wurden AnwohnerInnen entlang der Strecke bereits über diesen Transport informiert oder werden diese noch informiert werden?
  4. Was plant die Stadt zum Schutz der Duisburger Bevölkerung? Welche Präventionsmaßnahmen werden getroffen, um AnwohnerInnen entlang der Strecke im Falle eines Unfalls, bei dem radioaktives Material austritt, zu schützen?
  5. Wie werden die vielen Transporte vor Unfällen und Anschlägen (z.B. mit schweren, gepanzerten Fahrzeugen oder durch Drohnen) geschützt?
  6. Wie will die Stadt im Falle eines Unfalls oder Anschlags auf die drohenden Transporte durch Duisburg reagieren? Welche Notfallpläne gibt es zur Warnung oder gegebenenfalls erforderlichen Evakuierung der Bevölkerung?
  7. Gibt es einen Krisenstab während der Transporte?

29.01.26, gezeichnet Herbert Fürmann

Antwort der Verwaltung (PDF)

Zurück zum Kopf der Seite