An der Seite der Beschäftigten: für einen Hafentarifvertrag!

Kreisvorstand Die Linke Duisburg, Felix Baumann

Die Linke Duisburg steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten im Duisburger Hafen. Wir fordern: 

Einen einheitlichen Hafentarifvertrag für alle Beschäftigten! Der größte Binnenhafen der Welt darf bei fairer Bezahlung nicht hinter anderen europäischen Häfen stehen. 

Felix Baumann, Vorstandsmitglied der Linken Duisburg, sagt dazu:

Wir fordern die Einhaltung des Tariftreuegesetzes! Auch die SPD fordert auf Bundesebene, dass öffentliche Aufträge ausschließlich an Unternehmen vergeben werden, die nach Tarif bezahlen. Dieses Prinzip muss auch im Duisburger Hafen endlich gelten!

Die Arbeit der Gewerkschaften darf nicht behindert oder erschwert werden. Vertrauliche Gespräche müssen jederzeit möglich sein – ohne vorherige Ankündigung und ohne Aufsicht von Vorgesetzten.

Der Betriebsrat im Duisburger Hafen hat die Aufgabe, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu vertreten – nicht die der Geschäftsführung. Aktuell sitzen dort überwiegend Angestellte, die zu oft die Positionen des Arbeitgebers übernehmen, statt die Anliegen der Belegschaft zu vertreten. Das ist inakzeptabel!
Wir fordern, dass der Betriebsrat seine Verantwortung ernst nimmt und eng mit den Gewerkschaften zusammenarbeitet. Eine glaubwürdige Interessenvertretung braucht Beschäftigte, die unabhängig, solidarisch und kämpferisch für bessere Arbeitsbedingungen eintreten! Nicht ein Gremium, das im Sinne des Managements agiert.

Die Hafenführung muss umgehend in faire Tarifverhandlungen mit einer von ver.di benannten Tarifkommission eintreten. Nur mit einem verbindlichen Tarifvertrag, echter Mitbestimmung und Respekt gegenüber den Beschäftigten kann der Duisburger Hafen eine Zukunft haben, schließlich sichern hier mehr als 10 Prozent der Duisburgerinnen und Duisburger hier tagtäglich den Betrieb des größten Binnenhafens der Welt!