Duisburg darf nicht wegsehen – Schutz für Kinder aus Gaza jetzt!
Die humanitäre Lage in Palästina, insbesondere im Gazastreifen, ist katastrophal. Zehntausende Menschen sind verletzt, traumatisiert oder auf der Flucht. Krankenhäuser sind zerstört, medizinische Versorgung ist kaum noch möglich, Kinder leiden unter Hunger, Angst und Perspektivlosigkeit. Die Bilder und Berichte internationaler Hilfsorganisationen zeigen: Es handelt sich um eine der schwersten humanitären Krisen unserer Zeit.
Die Mitteilungsvorlage der Stadt Duisburg macht deutlich, dass sich die Verwaltung der Einschätzung des Bundes anschließt und derzeit keine eigenständige Aufnahmeinitiative plant. Das halten wir für politisch falsch und moralisch unzureichend.
Duisburg hat sich zum „Sicheren Hafen“ erklärt. Ein sicherer Hafen ist aber kein symbolisches Etikett – er ist ein Versprechen. Ein Versprechen an Menschen in Not. Ein Versprechen an Kinder, die Schutz brauchen. Dieses Versprechen darf jetzt nicht gebrochen werden.
Die Linke Duisburg fordert unmissverständlich:
Duisburg muss sich bereit erklären, alle besonders Schutzbedürftigen aufzunehmen, die hier Sicherheit finden können.
Insbesondere verletzte, kranke und traumatisierte Kinder aus Gaza müssen in unserer Stadt Schutz, medizinische Versorgung und Perspektiven erhalten.
Die Stadt muss sich klar und öffentlich zur Einhaltung des Völkerrechts bekennen und politischen Druck für humanitäre Aufnahmeprogramme aufbauen.
Humanität ist keine Frage der Opportunität. Menschenrechte gelten universell – oder sie gelten gar nicht. Gerade Kinder dürfen niemals Spielball geopolitischer Interessen sein.
Duisburg kann helfen. Duisburg hat die Möglichkeiten. Was fehlt, ist der politische Wille.
Wir sagen: Wegsehen ist keine Option. Jetzt ist die Zeit zu handeln.
