Luxemburg und Liebknecht – ihr Kampf für Sozialismus, Frieden und Demokratie bleibt unser Auftrag

Sebastian Holt

Anlässlich des Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar gedenkt Die Linke Duisburg an zwei der bedeutendsten Sozialist:innen und Revolutionär:innen der deutschen und internationalen Arbeiter*innenbewegung. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden 1919 von reaktionären Kräften ermordet, weil sie für eine sozialistische Gesellschaft, gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung kämpften. Ihr Tod ist Mahnung und Auftrag an uns alle.

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht standen wie kaum andere für einen klassenkämpferischen, internationalistischen und demokratischen Sozialismus. Sie waren kompromisslose Gegner:innen des Kapitalismus, den sie als System von Ausbeutung, Krieg und sozialer Ungleichheit analysierten. Luxemburgs berühmter Leitsatz „Sozialismus oder Barbarei“ ist heute aktueller denn je – in einer Zeit wachsender sozialer Spaltung, imperialistischer Kriege und autoritärer Entwicklungen.

Als zentrale Vertreter:innen antimilitaristischer Positionen innerhalb der Arbeiterbewegung kämpften Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht entschlossen gegen den Ersten Weltkrieg. Gemeinsam stellten sie sich gegen die Kriegskredite und gegen die Anpassung der Sozialdemokratie an die herrschenden Klassen. Dieser Mut, auch gegen den Strom zu schwimmen, ist bis heute Auftrag für Die Linke als Partei links der Sozialdemokratie.

Luxemburgs Sozialismus war dabei untrennbar mit Demokratie und Freiheit verbunden. Sie begrüßte revolutionäre Umbrüche, blieb aber stets kritisch gegenüber autoritären Entwicklungen – auch innerhalb der Linken. Ihr Bestehen auf politischer Freiheit, Meinungsvielfalt und der aktiven Selbsttätigkeit der Arbeiterklasse ist ein zentraler Bezugspunkt für Die Linke in ihrem Anspruch, Sozialismus demokratisch, solidarisch und von unten zu denken.

Rosa Luxemburg verkörpert den Kampf gegen patriarchale und reaktionäre Strukturen. Sie wurde am 15. Januar 1919 von Mördern in Uniform erschlagen – welche später den Weg für den Faschismus ebneten. Ihr Tod zeigt, wie eng Kapitalinteressen, Militarismus und rechte Gewalt miteinander verbunden sind. Gerade deshalb ist das Erinnern an Rosa Luxemburg immer auch ein antifaschistisches und klassenpolitisches Bekenntnis.

Für Die Linke Duisburg bleiben Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mehr als nur historische Figuren: Sie sind Teil unserer politischen DNA. Ihr Kampf für soziale Gleichheit, Frieden, Internationalismus und demokratischen Sozialismus ist und bleibt Orientierung für unsere Politik – auf der Straße, in den Betrieben und in den Parlamenten.

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht leben in uns weiter – in jedem Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.