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Sichere öffentliche Räume für alle – Duisburg muss Catcalling verbieten

Die Linke Ratsfraktion Duisburg stellt im Gleichstellungsausschuss am 22. Juni 2026 einen Antrag gegen sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum. Mit dem Antrag will die Fraktion erreichen, dass Catcalling – also verbale oder nonverbale sexuell konnotierte und unerwünschte Ansprachen, Gesten oder Geräusche – ausdrücklich in die Duisburger Sicherheits- und Ordnungsverordnung aufgenommen wird. Zudem sollen Fortbildungen für das Ordnungsamt, niedrigschwellige Meldestrukturen und eine Initiative für landes- und bundesweite Regelungen folgen.

Pia Waschko, Ratsmitglied der Duisburg Linken dazu: „Sexualisierte Belästigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit und des Sicherheitsgefühls – besonders für Frauen und marginalisierte Gruppen. Duisburg darf hier nicht länger tatenlos zusehen. Wir brauchen klare rechtliche Handhabe, um Betroffene zu schützen und Täter zur Verantwortung zu ziehen. Die Aufnahme in die Ordnungsverordnung ist ein erster, notwendiger Schritt. Andere europäische Länder zeigen, dass es geht. Wir wollen, dass Duisburg hier Vorreiter wird – für mehr Sicherheit und Gleichberechtigung im öffentlichen Raum“.

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