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DIE LINKE. Duisburg; Marcel Narloch

Pressemitteilung: Die Welt steht in Flammen – 1,5 Grad Ziel nicht zu halten

DIE LINKE. Duisburg unterstützt Klimaproteste von Fridays for Future

 

„Entweder handeln wir zusammen oder wir begehen kollektiven Suizid“. Dieses aktuelle Zitat stammt vom Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) Antonio Guterres und fasst die wissenschaftlichen Prognosen zum Klimawandel drastisch und korrekt zusammen. Die Duisburger Fridays for Future Gruppe ruft an diesem Freitag, 5. August, um 17:00 Uhr zu einer Kundgebung mit dem Motto „Die Erde brennt! … und alle schauen zu?“ vor dem Stadttheater Duisburg auf. In den Mittelpunkt werden dieses Mal auch die Geschäfte Deutschlands mit autokratischen Regimen gestellt.

Marcel Narloch, umwelt- und klimapolitischer Sprecher DIE LINKE. Duisburg: „Man muss sich einfach klarmachen, dass die klimapolitischen Ziele alle nicht erreicht werden. Das Krisen und Kriege natürlich ein Hindernis darstellen, ist mir auch klar. Aber es ist nicht zielführend, Rohstoffe aus dem sanktionierten Russland durch Rohstofflieferungen durch andere autokratische und diktatorische Regime zu ersetzen.“

Zu nennen sind hier die kürzlich geschlossenen Verträge über fossile Energieträger mit Aserbaidschan, dessen militärisches Vorgehen in der Region Berg-Karabach nachweisbar Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverstöße zur Folge hatten, mit Katar oder z.B. auch Saudi-Arabien.

„Die Abkehr von klimaschädlicher Energieerzeugung droht zu scheitern und scheint nur ein vollmundiges Versprechen gewesen zu sein.“, fasst abschließend Narloch zusammen. „Es wird immer wärmer und, viel schlimmer, trockener. Es herrscht in vielen Regionen Deutschlands eine ganzjährige Dürre. Brandenburg z.B. wird mittelfristig zu einer Steppenlandschaft. Wenn dort geerntet wird, sind die Staubwolken von der Internationalen Raumstation (ISS) gut sichtbar. Da sind die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken, der Ausbau der Kohlekraftkapazitäten, der Import von Frackinggas und fossilen Energieträgern und die Verhinderung eines Tempolimits auf den Autobahnen unter keinen Umständen nachhaltige Lösungen.  Aktuell wird in Nordrhein-Westfalen, trotz gegenteiliger aufschiebender Gerichtsurteile, die Braunkohleabbaggerung von Lützerath durch den RWE Konzern forciert - mit freundlicher Schützenhilfe der schwarz-grünen Landesregierung. Ich habe nur einige Beispiele angeführt, denn die Liste schädlicher Politik ist noch viel länger. Alle diese Entscheidungen führen uns immer weiter in die Klimakatastrophe. Das 1,5 Grad Ziel wird nach letzten Forschungsergebnissen nicht erreicht werden können. Es ist Zeit zum Handeln!“

Der nächste weltweite Klimastreik von Fridays for Future findet auch in Duisburg am 23. September statt.

 

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